François DUCASSOU findet seinen F1C in einer Entfernung von 16 Kilometern.

veröffentlicht am : 2016-04-18 17:39:42
Kategorien : Icare2

François DUCASSOU findet seinen F1C in einer Entfernung von 16 Kilometern.
Samstag, den 19. September 2015
- Ich habe 4 Flüge mit der Nummer 3 durchgeführt und jedes Mal als ich mittels RDT aus der Thermik ausstieg, waren die Flüge auf 2 Minuten eingestellt. Das tat ich, um mich ausreichend von den Pisten zu entfernen.
- Bei Flug 5 hebt das Modell korrekt ab, steigt einwandfrei auf und pendelt sich auf einer Höhe von 140 m ein (Daten des GPS Empfängers).
- Nach 2,5 Stunden Flug ist es unmöglich mittels RDT aus der Thermik auszusteigen. Ich warte also 3 Minuten. Nichts. Ich folge dem Modell noch einige Minuten. Vergeblich.
- Ich gehe zum Auto zurück, um es mit dem Programmiergerät zu versuchen. Kein Ergebnis.
- Ich breche den Wettbewerb ab, lege das Material ins Auto und folge  dem Modell ruhig etwa 1 Stunde lang.
- Nach 1 1/4 Stunden Flug, verliert es konstant und beträchtlich an Höhe, was bedeutet, dass das Modell aus der Thermik ausgestiegen ist. 
-Ich finde es in einem Betrieb in der Nähe von Pons.
- Es befand sich in 16,2 km Luftlinie Entfernung von seinem Ausgangspunkt .
 
  
 Gespeicherte Flugbahn des Modells
  
Nach Überprüfung der Flugroute auf GOOGLE EARTH, fand ich heraus, dass der Motor in 1.137 m Höhe aus der Thermik ausgestiegen ist und 19 Minuten brauchte, um zu landen. 3 Minuten später kam ich mit dem Auto in der Nähe der Stelle an.
und fand das Modell nach weiteren 3 Minuten. Das mag unglaublich klingen. Um 16.15 Uhr war ich wieder auf dem Flugplatz, etwa 2 Stunden nach Flugstart.
Letzenendes macht man sich nicht länger auf die Suche nach dem Modell, sondern sammelt es einfach wieder ein.
Methode: sofortiger Abbruch des Wettbewerbs und Verfolgung des Modells mit einem geeigneten Mittel  oder jemand anderem diese Aufgabe anvertrauen (wichtiger Wettbewerb, Weltmeisterschaft oder Europa-Meisterschaft), warum? Aufgrund der Lebensdauer des Akkus, der das Ortungsgerät (ein paar Stunden) versorgt die wesentlich geringer ist als ein normales Ortungsgerät vom Typ Ruyter (ein paar Tage).
Nach Prüfung und Schlussfolgerung bezüglich des F1C, hatte ich das gleiche Problem wie Pierre und Gauthier. Und dabei hatte uns Pierre diesbezüglich am 24.04.2014 gewarnt:
TIPP: „Da die Genauigkeit des Datentransfers ziemlich bedeutungslos ist, öffne das Fach im Dural (irgendein Gehäuse), um mehr Spielraum zu schaffen), damit diese CAP/DT sehr sehr frei ist.“
Die CAP/DT wurde eingeklemmt. Ursache des Problems war meine doppelte Nachlässigkeit 1. das Problem nicht verstanden und nicht berücksichtigt zu haben und 2. den Sortierkamm auf der Platine der Schaltuhr nicht gesäubert zu haben.
   

   

Im Endeffekt schon wieder ein Problem von Nachlässigkeit. Es ist jedenfalls nie der Fehler des Modells.
Mit einer normalen Ortungsgerät hätte die Suche sehr lange gedauert, und vielleicht sogar einen Flug erfordert. Auf jeden Fall wäre das Modell gefunden worden (es landete auf der Wiese eines Betriebs).
Dieser Nachlässigkeit verdanke ich die Möglichkeit das Ortungsgerät Icare2  einem umfangreichen Test zu unterziehen und seine Eigenschaften zu schätzen.
Meine (nicht objektive) Meinung: UNVERZICHTBAR. 
François